Hier ist kein Sinn drin

Hallo du,

wundert es dich auch manchmal, dass die Zeit nicht von der Polizei geblitzt wird?
Sie rast so schnell an uns vorbei. Ehe man sich versieht, ist schon wieder eine Woche rum. Ich freue mich gerade noch darüber, dass meine Tastatur wieder aufgetaut ist und schon habe ich alle Hände voll zu tun. Gestern habe ich total übersehen, meinen Blogbeitrag online zu stellen. Nein, das stimmt nicht ganz. Ich habe es einfach nicht geschafft. Ich hatte erst eine Videobotschaft für dich aufgenommen, aber irgendwie habe ich mich nicht getraut sie zu veröffentlichen. Und dann kam eins zum anderen. Krankes Kind zu Hause und viele andere Sachen zu erledigen. Bitte entschuldige. Und für den nachfolgenden Inhalt fragen sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, äh nein, bitte ich ebenfalls um Entschuldigung. Aber meine noch aktiven Gehirnzellen werden im Moment für andere Dinge benötigt, da kann so etwas schon passieren.

Liest du trotzdem weiter?

Für die ernsten Themen des Lebens bleibt immer noch genug Zeit, findest du nicht auch?

Und von diesen gibt es bei mir gerade genug, deswegen hänge ich dir hier und heute einen kleine Videogruß an und hoffe, dass du eine wunderbare Woche hast, in der du gesund und munter dein Leben genießt. Nicht alles ist schlecht und wenn wir das Wort „Problem“ durch das Wort „Herausforderung“ ersetzen, wird alles viel viel leichter.

Oder wie kann es noch besser werden? 

Ich grüße dich und wünsche dir alles Liebe.

Herzlich

Deine Schmetterlingsdompteurin

Ach, beinahe hätte ich vergessen das Gedicht, für das möglicherweise ein Arzt nötig ist, einzufügen…

Auf den Sinn wartest du vergeblich

Ich schreibe weil ich warte.
Ich reibe deine Schwarte.
Ich warte weil ich schreibe.
Isch warte deine Warte.
Ich bleibe weil ich hart bin.
Ich schreibe weil ich Smart bin.

Ich harte weil ich Blei bin
Ich smarte weil ich schrei bin.
Ich vermeide weil ich blöd bin.
Ich entscheide deine Karte.
Ich verblöde weil ich meide.
Ich entlarve deine …

Also jetzt ist Schluss.
Das ist nur Stuss.
Wo führt das hin.
Macht keinen Sinn.
Feierabendbier liegt kalt.
Dann trink ich’s halt.

Denn hier geschieht,
dass jeder flieht
vor Ohrenschmerzen.
Das ist kein Scherzen.
Das ist Dünnpfiff.
Das ist Abpfiff.

Das ist peinlich.
Nicht sehr kleinlich.
Lösche was du gelesen.
Tu so als wär nie was gewesen.
Möchte so gern in mein Hirn
schauen, gibt es das hinter meiner Stirn?

Das ist die Frage.
Doch wer den Schnitt wage
muss Chirurg sein.
Der kommt in mein Hirn rein.
Was er dort entdeckt?
Zu spät bin schon verreckt.

Er hat die Narkose
mit der Steckdose
vertauscht!
Fühl mich berauscht.
Der Schmerz war zu stark.
Lieg jetzt im Sarg.

Schluss aus und Ende.
Einer faltet seine Hände.
Macht sich zum Gebet bereit.
Im Winter hat es geschneit.
Mein Grab vom Schnee bedeckt.
Meine Unschuld ganz verdreckt.

Hatte mich ins Verderben
gebracht, alles in Scherben,
gelacht, hat wohl keiner.
Nicht mal Heiner.
Der ertrank im Wasser.
Jetzt wird es noch krasser.

Denn wer Heiner heißt,
der ist kleiner, du weißt
alte Reime waren nicht besser.
Ich liefere mich ans Messer.

Schluss aus Ende.
Verschwende
nur Zeit und Platz.
Das war der letzte Satz.

 

By | 2018-03-08T12:30:12+00:00 März 8th, 2018|Gedichte, Meine Geschichten|0 Kommentare

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