Leserbriefe – Teilen vermehrt das Gute

Hallo du,

ich habe dir doch erzählt, dass ich gefragt wurde, ob ich einen Gastbeitrag für Focus.de schreiben möchte. Ja, wie soll ich´s sagen. Ich habe es getan. Zum allerersten Mal.

Schau hier, falls du ihn noch nicht gelesen hast.

Und dann ist es passiert. Eine Mail nach der anderen flatterte in meine Mailbox. Einfach so. Ich habe nichts erwartet und viel bekommen. Jede Menge Leserpost. Wow.

Und ich finde es ist jetzt an der Zeit, dafür Danke zu sagen.
🌷DANKESCHÖN 🌷

Danke für all die wertschätzenden, mutmachenden, liebevollen, hilfreichen, Rat gebenden, verständnisvollen, mitfühlenden  lieben Rückmeldungen. Das hat mich umgehauen. Zum Glück nicht in echt sondern nur im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mails der Leser und Leserinnen haben meinen Horizont erweitert, mich ermutig, aufgebaut und einfach froh gemacht. Viele haben von sich selbst erzählt. Von ihren eigenen Erfahrungen mit Krankheit. Es ist schön zu wissen, dass da draußen Menschen sind, die auch daran glauben, dass jeder Mensch gesund sein kann.

Ich hatte nichts erwartet, als ich mit diesem Gastbeitrag online gegangen bin. Ich hatte mich einfach nur gefreut, dass ich so eine Gelegenheit bekommen durfte. Dass sich dann lauter nette Menschen bei mir gemeldet haben, die mir von ihren Erfahrungen berichteten und mir Mut zu sprachen und Glück wünschten, das ist dann wirklich eine Überraschung. Und ich möchte betonen, dass ich das sehr zu schätzen weiß. Ich bin dankbar für jeden Einzelnen, der sich die Mühe gemacht hat, mir zu schreiben.

Und weil´s so schön war, lüfte ich für dich das Briefgeheimnis, denn

es ist das schönste sein Glück zu teilen,
so kann es unter Vielen verweilen.
Sich einfach verdoppeln und vermehren.
Sag ehrlich, kann ich dir das verwehren?
Vielleicht steckt die Freude zum Nachahmen an?
Unwichtig, denn allein das Teilen hat uns gut getan.
Etwas abgeben von dem was man hat.
Das ist eine gute Tat.

 

Lothar T.: Zum Abschluß sei noch gesagt das ich es gut finde wie Du mit unserem Begleiter umgehst

Annika K.: gerade las ich Ihren Artikel bei Focus und ich wollte nur sagen, dass dieser mir aus dem Herzen sprach und es mich sehr freut, dass es auch noch andere Menschen da draußen gibt, die auf der Suche nach Heilung sind.

Daniel H.: Ihre Geschichte hat mich sehr bewegt! Ich habe das Buch noch nicht gelesen, werde es aber bald nachholen.

Katharina K.: Ich habe soeben Ihren Beitrag auf Focus Online gelesen.
Er hat mich sehr berührt.

Ilka E.: Ich wünsche dir, dass du eine Möglichkeit findest, dass du langfristig den Rollator in die Ecke stellen kannst und auch der Stock sich dazugesellt! 

Danke, liebe Leser und Leserinnen.

Ich freue mich unheimlich über all diese Rückmeldungen. Es ist ein schönes Gefühl etwas zurück zu bekommen, vor allem wenn es mit so viel Wertschätzung geschieht.
Deswegen lag es mir am Herzen, jedem Einzelnen zu antworten. Das habe ich getan und hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, bitte ich um Nachsicht für meine Schusseligkeit.

Und weißt du was dieses Feedback für mich noch bedeutet? Schließe einmal deine Augen. Stell dir vor du sitzt an deinem Computer und schreibst einen Brief.

Der, an den du schreibst, ist für dich unsichtbar.

Du schreibst ihm immer wieder. Manchmal jede Woche manchmal einmal im Monat. Du stellst ihm Fragen und bittest ihn, dir zu antworten. Doch dein Briefkasten bleibt leer.

Er meldet sich nicht. In der Hoffnung dass er liest was du ihm sagen möchtest, schreibst du unermüdlich weiter. Und dann. Eines Tages geschieht ein Wunder. Du hast die Augen geschlossen und trotzdem diese Zeilen lesen können? Nein, das meine ich nicht. Du hast geschummelt und geblinzelt, weil du sonst ja nicht weißt, was ich dir zu sagen habe?

Das Wunder ist klein und doch macht es den Unterschied.

Eines Tages landet Post in deinem Postfach. Du bekommst die erste Antwort auf deine Schreiben und das macht dich überglücklich. Denn jetzt weißt du, dass deine Mühe nicht umsonst war. Bisher hast du immer darauf vertrauen müssen, dass es irgendwo auf dieser Welt jemanden gibt, der deine Geschichten liest. Doch jetzt ist aus der Vermutung Wissen geworden. Und das ist der Lohn für all deine Mühen. Und letzten Endes die Motivation weiter zu machen.

Weißt du, dass es mir genau so ergangen ist?
Ich weiß jetzt, dass ich nicht mehr nur für mich alleine schreibe. Ich erreiche Menschen, berühre ihre Herzen und verschenke Mut.

Schön, dass aus Vertrauen Gewissheit wurde. 

Und jetzt überlege ich was ich als nächstes teile. Vielleicht backe ich heute ein Brot und wenn es gut gelingt, gebe ich ein großes Stück davon ab. An jemanden, der sich darüber freut.

Wenn du Lust hast, schreibe mir hier unter diesen Beitrag was du zuletzt geteilt hast. Das wäre schön. Denn du weißt, teilen vermehrt das Gute.

Ich wünsche dir alles Liebe.

Herzliche Frühlingsgrüße

Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

By | 2017-05-05T10:47:14+00:00 Mai 5th, 2017|Gedichte, Meine Geschichten|0 Kommentare

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