Die Entstehung von Sucht – oder wie viel Lesung ist gesund?

Hallo du,

wenn dir etwas gut getan hat, möchtest du mehr davon. Und schwups, hängst du mittendrin. So lange es sich um gute Sachen wie Liebe, Spaziergänge an der frischen Luft oder Fahrradfahren handelt, kein Problem. Es gibt Dinge von denen sollte man nur in Maßen genießen. Alkohol zum Beispiel.

Die Grundstimmung beim Konsum spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ist man traurig und möchte sich aufheitern? Nimmst du etwas zu dir damit es dich tröstet?

Vorsicht: Suchtgefahr!

Abgesehen davon kann alles, was die Stimmung aufheitert, abhängig machen .

Zimt und KorianderUnd wo ist jetzt der Zusammenhang zu meiner letzten Lesung?

Die Erste war besonders aufregend. Lampenfieber ist gar kein Ausdruck. Den ganzen Tag keinen Happen gegessen und die Zeit totgeschlagen bis endlich Abend war. Und dann – Applaus! Vor dem zweiten Mal war ich natürlich auch nervös. Doch in einem erträglichen Maße. Der Raum füllte sich und ich las vor. Und dann – Applaus! Als ich anschließend nachts im Bett lag, konnte ich kaum ein Auge zu machen. Das war also eine ernste Erfahrung mit der biologischen Droge Dopamin. Ich möchte nicht wissen wie viel von dem Zeug in meinem Körper herumgeschwirrt ist. Es hat auf jeden Fall eine ganze Nacht und einen halben Tag gedauert um wieder auf ein normales Maß zu kommen. Wow! Wahnsinn. Mehr.

Von mir aus könnte das nun immer so weitergehen. Und dann – Applaus!

SchmetterlingsbuchWas hat das jetzt mit Sucht zu tun?

Na, ganz einfach. Wenn ich nicht durch eigenen Stolz, Anerkennung und ein bisschen Selbstliebe auf ein ähnliches Glücksgefühl komme, brauche ich ständig die Nähe und Bestätigung von anderen. Das würde bedeuten, dass ich eine „Ich muss unbedingt wieder eine Lesung halten Sucht“ entwickeln würde. Und da stehe ich ganz am Anfang. Jedenfalls ist es so, dass ich gerne wieder eine Lesung halten möchte. Ich wünsche mir, dass genauso tolle Gäste kommen wie letzten Donnerstag im Café Zimt und Koriander. Und dann, du ahnst es schon – Applaus!

Vielleicht liest der eine oder andere, der Teil dieser tollen Erfahrung war diesen Blog. Dann erfährt er oder sie auf jeden Fall wie dankbar ich bin. Darüber hinaus hat es mich gefreut neue Bekanntschaften mit besonderen Menschen gemacht zu haben. Ich hoffe auf ein Wiedersehen.

Und jetzt willst du wissen wie am Donnerstag meine Lesung gelaufen ist?

Die Antwort erfährst du: hier!

Ich wünsche dir immer genügend Gründe um stolz auf dich selbst sein zu können. Und wenn es auch einmal traurige Tage gibt. Vertraue darauf, dass sie vergehen. Und wenn das nicht reicht, wünsche ich dir einen Freund, der dich in seinen Arm nimmt um mit dir gemeinsam zu warten bis die Sonne wieder scheint.

Herzliche Grüße
Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

 

By | 2017-03-08T22:34:49+00:00 Dezember 2nd, 2015|Filme, Meine Geschichten|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Caroline Régnard-Mayer 2. Dezember 2015 um 20:59 Uhr- Antworten

    Hallo Eva,

    es freut mich ja echt, dass deine Lesung „gut“ war 😉 aber ich wollte doch etwas mehr sehen lol
    Ich kann nicht süchtig werden nach Lesungen, weil es doch jedes Mal viel Kraft kostet, und doch lasse ich mich jedesmal überreden. Dieses Jahr war mein Jahr mit 5 Lesungen…. es recht, auch wenn ich nette Menschen kennen gelernt habe.

    Herzlichst
    Deine Caro

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