Einladung zur Lesung

Hallo Du,

erst mal vielen Dank, dass du dich für meinen Blog interessierst. Und falls du den letzten gelesen hast, möchte ich gerne ein Missverständnis aus der Welt schaffen, beziehungsweise einem Missverständnis vorbeugen.

Ich schrieb, dass ich wenig Leser habe. Ich habe mir die Frage gestellt, ob das was ich mache denn dann überhaupt gut ist. Das war einmal. Denn ich schrieb auch, dass ich erfolgreich bin. Weil meine Geschichte nämlich schon EINEM MENSCHEN weitergeholfen hat, Mut gemacht hat sein eigenes Leben zu leben.

Vielleicht ist diese bahnbrechende Erkenntnis untergegangen. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Wer weiß. Sie ist aber so wichtig, dass ich es hier noch einmal in aller Deutlichkeit sagen möchte.

Rose

Ich will dir rasch verraten welchem Menschen ich mit meiner Schreiberei wirklich geholfen habe. Einem ganz wichtigen, ich möchte wahr behaupten dem wichtigsten Menschen in meinem Leben.

MIR SELBST!

Ich habe dich jetzt hoffentlich nicht überrumpelt und es kommt nicht egozentrisch oder arrogant rüber. Denn die Erkenntnis ist wichtig. Darum geht es doch im Leben am allermeisten. Es geht um mich oder eben bei dir um dich.

Und während ich schreibe tue ich das. Ich beschäftige mich mit mir selbst. Ich hole Dinge ans Tageslicht, mache sie mir, oft ohne es zu merken bewusst und kläre sie für mich und mit mir.  Möglicherweise bist du lieber Leser, liebe Leserin nur ein Vorwand, damit ich mich mit mir selbst beschäftigen kann – Schreibe ich deswegen diesen Blog? Schreibe  ich ihn in Wahrheit in erster Linie für mich selbst? Und wenn ich anderen Menschen helfen kann, wenn ich sie zum Denken anregen oder Mut machen kann ist das dann nur ein ziemlich genialer Nebeneffekt?

Eine Freundin schickte mir vor Kurzem einen wunderbaren Text. Ein paar Tage später begegnete er mir wieder als ich in Liechtenstein war um… nein das erzähle ich dir ein anderes Mal. Ich möchte dir diesen besonderen und wahren Text nicht vorenthalten.

Die folgenden Worte schrieb der großartige Schauspieler und
Lebenskünstler Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959:

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist,
weil es ist, wie es ist,
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man
»VERTRAUEN«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
»AUTHENTISCH-SEIN«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
»SELBSTACHTUNG«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man
»REIFE«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
»EHRLICHKEIT«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das »GESUNDEN EGOISMUS«
aber heute weiß ich, das ist
»SELBSTLIEBE«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man
»EINFACH-SEIN«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
»VOLLKOMMENHEIT«.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
»HERZENSWEISHEIT«.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST DAS LEBEN!

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Ich habe gerade ein bisschen Gänsehaut bekommen, denn dieser Text ist so wunderbar wahr, ehrlich und berührend. Ich erlaube mir, mich selbst lieben zu lernen. Herauszufinden wer ich eigentlich bin und dann beginne ich mein Leben zu leben. Und wann fange ich damit an?

JETZT!

Ich wünsche dir, dass du dich bereits schon selbst liebst und dein eigenes Leben lebst. Falls nicht, mache es wie ich. Fange einfach JETZT an!

Und damit der eigentliche Grund für diesen Blogbeitrag nicht ganz untergeht möchte ich dir von meiner nächsten Lesung erzählen. Ich lade dich hiermit von ganzem Herzen dazu ein! Zum Selbstlieben und zu meiner 2. öffentlichen Lesung am 26.11.2015 um 19 Uhr im Café „Zimt und Koriander“ in München. Bis zum 21.11.2015 kannst du dich hier oder direkt im Café „Zimt und Koriander“ anmelden. Ich freue mich auf dich!

Herzliche Grüße
Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

Einladung Lesung

By | 2017-03-08T22:34:49+00:00 November 7th, 2015|Meine Geschichten, Zitate & Denkanstöße|2 Comments

2 Kommentare

  1. Andrea 9. November 2015 um 9:29 Uhr- Antworten

    Liebe Eva,
    super schöner Text, danke Dir. Also erst einmal Deiner, dann auch der von Charlie Chaplin. Ich habe ihn vor einigen Jahren geschenkt bekommen und es ist ein Klassiker. Die Essenz dessen, worum es geht.
    Und ja, wenn Du den Blog nur für Dich selbst schreibst – wie wunderbar.
    Muss ja nicht immer alles gleich als egoistisch bewertet werden.
    Was ist denn überhaupt egoistisch?
    Sich um sich zu kümmern?
    Sich selbst wichtig zu nehmen?
    Sich einen Wert zu geben?
    Seinen Werten treu zu bleiben und ihnen Raum zu geben?
    Das ist Selbstwert, oder? Selbstverständnis! Selbsterkenntnis! Selbstermächtigung…
    In diesem Sinne,
    bleib einfach dran – vielleicht geht es ja grundsätzlich um etwas ganz anderes, als Du denkst – denn unser Denken ist einfach zu begrenzt 🙂
    Andrea

  2. Caroline Régnard-Mayer 8. November 2015 um 13:32 Uhr- Antworten

    Liebe Eva,
    ein wunderbarer Blogeintrag. Ich denke viele lesen unsere Blogeinträge und kommentieren einfach nicht. Aber dein Blog sprüht von Lebendigkeit und ich wünsche dir viele Leser. Im Stillen bewirkt oft mehr 😉
    Das Gedicht kenne ich und es brachte mich damals auch ein wenig zum umdenken. ES berührte mich sehr und es ist wichtig, sich selbst zu lieben <3
    Leider kann ich nicht zu deiner Lesung kommen, da es einfach zu weit weg ist. Meine Lesung heute zu weit weg für dich. Aber irgendwann werden wir uns treffen und ich freue mich heute schon auf unseren Austausch.
    Schreibe bitte weiter und bleibe dir treu- du machst es richtig!
    Liebe Grüße
    Caro

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