behindert geparkt

Hallo du,

habe ich dir eigentlich schon erzählt, dass mir das Versorgungsamt das Merkzeichen aG im Schwerbehindertenausweis zuerkannt hat? Die Frage ist gerade in mir aufgekommen als ich dieses Foto gefunden habe.

BehindertenparkplatzEs ist ja schon eine Weile her.

Meine geduldige und freundliche Gesprächsführung mit stichhaltigen und nachvollziehbaren Argumenten hat sich gelohnt. Schließlich sind die Kriterien die man zu erfüllen hat nicht leicht zu befriedigen. Wenn du in einer ähnlichen Situation bist und Unterstützung dabei benötigst, zögere nicht Kontakt zu mir aufzunehmen. Ich helfe dir gerne.

Randnotiz: Das versuche ich gerade meiner Tochter beizubringen, wenn sie wieder irgendwelche überirdischen Wünsche hat. Dann sage ich ihr, bringe mir drei stichhaltige Gründe sachlich vor und du erhöhst die Wahrscheinlichkeit mich zu überzeugen.

Und jetzt, nach ein paar Monaten mit diesem Privileg „Parkerleichterung“ kann ich zusammenfassend sagen: Danke, das ist wirklich eine Erleichterung. Einfach parken, Karte hinter die Windschutzscheibe legen und aussteigen, fertig. Und wenn es mal keine andere Möglichkeit gibt, darf man auch verboten halten.

Du denkst jetzt, das geht auch ohne Parkausweis?

Sicher hast du Recht, wenn du behauptest, dass Behindertenparkplätze hin und wieder von Nichtbehinderten belegt sind. Achtest du manchmal darauf?

Ich habe eine Zeit lang beobachtet wer auf diesen Plätzen so parkt. Natürlich waren das in den seltensten Fällen Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Und beim nächsten Mal?

Steht da schon wieder einer obwohl er hüpfen kann wie ein junges Reh.

Wenn ich schon bevor ich losfahre darüber nachdenke, dass wieder irgendein rücksichtsloser Mensch aus Bequemlichkeit den Parkplatz für Menschen mit Handicap blockiert, werde ich möglicherweise nicht mit einer freien Parklücke überrascht werden. Denn:

GEDANKEN WERDEN DINGE

Das musste ich lernen. Nein, das durfte ich lernen. Ja, ich übe immer noch meine Gedanken auf das zu richten, was ich möchte. In diesem Fall einen freien Parkplatz. Ich stelle mir eine freie Parklücke vor und wer mit mir mit dem Auto unterwegs ist, müsste wissen, dass es zu 90% eintrifft. Und wenn ich das Gefühl habe, ich brauche Unterstützung von oben, gebe ich eine kleine Bitte ab. Dann helfen mir die Engel.

Freude Ich kann dir wirklich empfehlen vom Guten auszugehen. Darauf zu vertrauen, dass in diesem Universum für dich gesorgt ist. Dann kommt das Gute zu dir. Und weniger unberechtigte Parker stehen auf Parkplätzen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

So ist es.

Ich wünsche dir immer eine freie Parklücke, wenn du sie brauchst. Doch aufgepasst, wenn du losfährst Schulterblick nicht vergessen. 🙂 Gute Fahrt!

Herzliche Grüße
Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

By | 2017-03-08T22:34:49+00:00 November 19th, 2015|Meine Geschichten|0 Kommentare

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