Gedanken to go

Hallo du,

neulich bin ich gelaufen und plötzlich kam mir ein Gedanke! Nimm ihn einfach mit zu deinem nächsten Spaziergang, es ist ein Gedanke to go!

Viel Spaß!

Spaziergänger

Warum sagt man eigentlich: „Ich leide an einer Krankheit?“
Man sagt doch auch nicht: „Ich leide an einer Gesundheit!“

Warum sagt man eigentlich: „Ich kämpfe gegen eine Krankheit?“
Man sagt doch auch nicht: „Ich kämpfe gegen eine Gesundheit!“

Ja gut, gegen eine Gesundheit kämpft man natürlich nicht, denn die möchte man ja nicht vertreiben, sondern haben. Also müsste es heißen, ich kämpfe für eine Gesundheit. Doch Kampf bleibt Kampf. Das kannst du drehen und wenden wie du willst.

Und wenn du gegen etwas kämpfst, brauchst du Waffen und Feinde.

Du weißt gerade nicht für welche Waffen du dich entscheiden möchtest? Kein Problem. Frage einfach deinen Arzt oder Apotheker. Der kann dir sogar gleich die Risiken und Nebenwirkungen deiner Waffen mitliefern.

Und bist du gut bewaffnet, kann der Kampf beginnen.

Halt! Gegen wen denn? Wer oder was sind deine Feinde? Natürlich die Symptome die dein Körper dir liefert. Schließlich hast du ihn unbewusst darum gebeten.

Und hast du mit deinen Waffen die Symptome erfolgreich bekämpft, freu dich nicht zu früh. Dein Körper ist immer noch auf Kampf programmiert, deswegen wird es nicht lange dauern bis er dir neue Feinde schickt. Denn tief in deinen Zellen ist er nach wie vor auf Kampf programmiert. Und schwups hast du schon ein anderes Symptom. Die Rüstungsexperten kennen sich aber gut aus und haben keine Lieferengpässe. Also stehen schon die nächsten Waffen parat.

Herbstbild

Ja, so ist das. Und wahrscheinlich trifft das nicht nur auf deinen Körper zu. Dieser Gedanke gilt sowohl im Kleinen als auch im Großen. Es betrifft das gesamte Leben.

Wenn das stimmt hieße das dann, dass wir Menschen unentwegt Krieg gegen unsere selbst kreierten Feinde führen? Folglich müsste man durch pure Annahme von dem was ist wieder gesund werden?

Nein, halt, Stopp!

Das hieße dann, gesund SEIN. Denn es muss nichts mehr entstehen, es ist ja schon.

Wie einfach!

Ja, lieber Leser und liebe Leserin. Das war jetzt eine kleine Gedankenspinnerei. Mein Gedanke to go!

Doch nach längerem Hinsehen finde ich das gar nicht so abwegig. Auch wenn du jetzt vielleicht über mein Kopfgespinne lächelst, probiere ich das aus und übe jeden Tag ein bisschen mehr im JETZT zu sein und das anzunehmen was gerade ist. In Frieden zu sein mit mir und meinem Ego.

Schau, und dann freue ich mich über solche Momente. Wie zum Beispiel letztes Wochenende bei einem Herbstspaziergang. Auf dem Hinweg begegenet mir eine Frau. Sie schaute mich an und sagte: „Oh, das ist aber schwer für sie. Vielleicht geht es mit ihren Stöcken leichter.“ Ich wusste gar nicht was sie meinte, denn ich bin völlig normal gelaufen, nur etwas langsamer als die anderen. Ich spürte wie mich ihre Bemerkung aus dem Gleichgewicht brachte. Der Gang wurde schwerer und ihre Worte tauchten immer wieder in meinem Kopf auf. Doch sie wurde mir geschickt um mich erneut auf eine meiner Schwachstellen aufmerksam zu machen. Ich dankte ihr „innerlich“, denn jetzt wusste ich wieder woran ich arbeiten muss.

Negative Energien darf ich dort lassen wo sie hingehören!

Auf dem Rückweg kamen wir an einem Trimm – Dich – Pfad vorbei. Und diesmal traute ich mich auf den Schwebebalken. Es hat prima geklappt. Noch ohne Standwaage und Rolle vorwärtes aber auch ohne runter zu fallen. Schau hier!

Schwebebalken

Und dann sind wir vergnügt den restlichen Weg bis zum Parkplatz gemächlich gelaufen und haben uns über die hübsche Natur im Herbst gefreut. Die bunten Blätterkreise unter den Bäumen, der stille See und die sanft durch die Hochnebeldecke blinzelnde Sonne. Schön.

Ich wünsche dir auch ein bisschen Kopfegespinne und hoffe, dass du gute Gedanken für unterwegs hast. Aus dem größten Quatsch ist schon so manches Gutes entstanden.

Herzliche Grüße
Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

PS: Und nicht vergessen! Am 22.10.2015 ist es soweit. Meine erste öffentliche Lesung bei Hästens. Hast du dich schon angemeldet?

By | 2017-03-08T22:34:49+00:00 Oktober 13th, 2015|Meine Geschichten, Zitate & Denkanstöße|0 Kommentare

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