Aha

Hallo Du,

nachdem ich gestern meinen Blog gepostet hatte, ist etwas passiert. Es ist fast nicht in Worte zu fassen, denn es ist nur ein Gefühl. Irgendetwas hat sich in mir verändert. Es fühlte sich fast magisch an. Dieser Satz von Buddha hat eine mächtige Auswirkung auf meine Gedanken. Falls du ihn gestern nicht gelesen hast, will ich ihn für dich rasch hier noch einmal wiederholen.

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Buddha

Ist das nicht wahr? Was nützt es sein Problem, das man nicht lösen kann, zu seinem Problem zu machen? Was nützt es seine Gedanken unentwegt um das Unlösbare kreisen zu lassen? Manifestieren wir dann nicht erst Recht was wir nicht wollen? Das erste Mal seit meinem Unfall diese Woche konnte ich wieder konstruktiv denken. So als öffnete sich eine graue Wand, dichter Nebel lichtet sich und die Stirn wird befreit. Auch mit den Problemen meiner Kinder konnte ich plötzlich wieder anders umgehen. Es ist nur ein kleines Erlebnis. Doch es gelang mir wieder ihnen einen Weg aus den nach ihrer Sicht mittel bis lebensbedrohlichen Krisen zu zeigen. Mal ist es das Hörspiel, das von irgendjemanden nur nicht von einem selbst viel zu weit gezappt wurde und nun dauert es ganz lange die Stelle, an der man aufgehört hat zu hören, wieder zu finden. Mal ist es, dass mal wieder der andere mehr Eis in seiner Schüssel hat als man selbst. Und dann wieder ist es die Hose, die nicht gewaschen wurde und die doch die einzige ist, die noch richtig passt. Aber alles in allem eben keine unlösbaren Probleme. Und auch wenn ich vor ein paar Tagen noch dachte, dass ich mich doch gerade eben erst von ganz unten nach oben begonnen habe zu arbeiten und jetzt tiefer als vorher gefallen bin, ist das dennoch kein unlösbares Problem. Vielleicht habe ich einfach noch nicht verstanden was das Leben von mir will, oder warum muss es mir immer wieder dieselbe Herausforderung schicken?

Kleine Schritte werden mich zu meinem Ziel führen. Ich muss geduldig sein und annehmen was ist. Wie viel Zeit vergeht ehe ich verstehen kann was mir diese Herausforderung im Leben gebracht hat weiß niemand. Also ist es ratsam geduldig mit der Zeit umzugehen und im Jetzt das Beste daraus zu machen. Dabei fällt mir ein. Was ist überhaupt mein Ziel? Wie sieht die Vision meines Lebens eigentlich aus? Darüber muss ich wohl erst einmal nachdenken. Was für ein Glück, dass jetzt der Winter vor der Tür steht.

Kerze

Ich wünsche dir eine besinnliche Adventszeit, genau die richtige Zeit um in sich zu gehen. Ob man sein Ziel schon kennt oder nicht, spielt keine Rolle.

Herzliche Grüße
Die Schmetterlingsdompteurin

Eva

By | 2017-03-08T22:34:51+00:00 November 30th, 2014|Meine Geschichten|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Nadine 2. Dezember 2014 um 22:15 Uhr- Antworten

    Liebe Schmetterlingsdompteurin,
    ich wollte dir schon seit ein paar Tagen schreiben. Ich habe deine Posts immer gelesen, aber nicht die Zeit gefunden mich in Ruhe bei dir zu melden.
    Erst mal tut es mir wirklich sehr leid, dass du so ein Pech hattest… ein Schmetterling der nicht fliegen kann, das geht doch nicht. Um so schöner zu lesen, dass du den Mut nicht verloren hast und tapfer weitermachst. Deine Familie kann stolz auf dich sein!
    Ich lese so gerne was du schreibst, ich kann mich richtig gut in dich hineinfühlen und bin jedes Mal sehr berührt.
    Ich glaube das was für den Schmetterling das Fliegen ist, ist für dich das Schreiben. Und dass dich davon selbst eine gebrochene Schulter nicht abhält finde ich wirklich bewundernswert!
    Ich schicke dir viele liebe Grüße und freue mich auf weitere Posts von dir!

    PS: Falls deine Stimmung mal im Keller ist, das Hörbuch “ Gibs mir Schatz“ bringt dich garantiert zum lachen – besonders
    niveauvoll ist es nicht, aber sehr sehr lustig 🙂

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